USP-Marketing: mit Monopol-Kompetenz zum Werbeerfolg. | ||||
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"Kompetenz-Vorsprung durch USP-Marketing" ist im Zeitalter des globalisierten Verdrängungs- Wettbewerbs mehr denn je unverzichtbare Grundvoraussetzung für Marketing- und Werbe-Erfolge. Für ausnahmslos alle erfolgreichen Unternehmen war ein bedeutsamer und faktischer USP zum Zeitpunkt der Geburt und des Heranwachsens der entscheidende Schlüssel zum Erfolg (vgl. dazu Coca Cola - WEST). Das Buch des Erfinders vom USP "Reality in Advertising" muss wieder zur Pflichtlektüre gehören. Denn nur durch eine bedeutsame Alleinstellung lassen sich Märkte sichern und ausbauen. Fokussierung auf eine Monopol-Kompetenz muss oberstes Marketing-Ziel sein. Uniformierung und Austauschbarkeit prägen den Zeitgeist. Kein Wunder, dass auch die Werbung immer austauschbarer wird. Es lässt sich leicht nachweisen, dass die zeitlos gültigen Gesetzmäßigkeiten erfolgreicher Werbung für mehr als die Hälfte der heutigen Werbekampagnen nicht Maß gebend waren. Ohne Transparenz der Entscheidungs-Kriterien wird Werbung zwangsläufig zum Vabanquespiel. Werbung ist aber kein Spiel mit Ideen, sondern die riskanteste aller wirtschaftlichen Investitionen. Denn sie unterliegt in nur sehr beschränktem Maße dem unverzichtbaren Kontrollmechanismus von Trial and Error. Umso wichtiger, dass Kreativität den Gesetzmäßigkeiten von Wahrnehmung und Motivation untergeordnet ist. Paradox: häufig ist gerade originelle Werbung der größte Feind des USP-Marketings. Die einzigartige Werbe-Idee dominiert die
Wahrnehmung (Entertainment-Kreativität) und überdeckt den einzigartigen Produkt-Vorteil (Problemlösungs-Kreativität). Häufiger noch wird versucht, mit einzigartigen Werbe-Ideen
austauschbare Me-Too-Versprechen zu kaschieren. Die Kreativen in der Werbung sind häufig dem "Cannes-Syndrom" ausgeliefert:
Originalität vor "Nutzen, Nutzen, Nutzen". Sie übersehen: Die Marketing-Erfahrung lehrt, dass mindestens drei Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um das Risiko von Werbe-Investitionen zu begrenzen: Werbung muss auf Nutzenversprechen fokussieren, die (1) so unverwechselbar sind, dass sie sich von Wettbewerbern eindeutig abgrenzen, die (2) in dem Sinne bedeutsam sind, dass sie Aufmerksamkeit zwingend auf (Kauf-) Motivation lenken und die (3) so schlüssig sind, dass der Nutzen nachhaltig in Erinnerung bleibt. Je praktischer der Nutzen, desto einleuchtender (z.B. bei Haushaltsgeräten). Je psychologischer der Nutzen, desto riskanter (z.B. bei Lifestyle-Produkten). Darüber hinaus gilt das Gesetz: Deliver what you promise. If you lie, you will die. Der Unterschied zwischen einer Marke und
„Verbesserungs-Innovationen“ sind selbst-
Für erfolgreiche Innovationen ist die Sicht Der sog. ‚Gesunde Menschenverstand‘ gefährdet
Das Ende des Markenartikels naht, wenn die Die Bewertung von Werbung nach „gut Im Zeitalter des Info-Overkill muss die Das Management des Werbeerfolgs: Die neue, digitale Medienwelt ist eine große Gefahr für die Markenartikel-Werbung: (1) Den Info-Nomaden und Internet-Hektikern fehlt die 'Ruhe', um Markenbilder wahrzunehmen. (2) Der allgemeine Info-Overkill führt zu Sprunghaftigkeit. Das wird die Erosion von Markentreue bzw. Kundenbindung beschleunigen. (3) Elektronische Medien werden von „Zappern“ dominiert, sodass Zielgruppen nur noch in Grenzen systematisch beworben werden können. (4) Jugendliche als wichtigste Zielgruppe zum Aufbau von Markentreue reagieren in den neuen Medien nur noch auf Event-Werbung. (5) Online-Dienste und Apps werden zielgerichtet benutzt. Deshalb wird Werbung als störend und sogar als „nervend“ empfunden. (6) Das Umfeld bei Online-Diensten ist für klassische Markenartikel-Werbung nicht geeignet.
Print wird in Zukunft das einzig verbleibende Werbemedium sein, das Markenbilder prägen kann.
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"Image kann man nicht kopieren" - Interview zum Thema "USP-Marketing"
Inspiration für Werbeleute:
"Wir amüsieren uns zu Tode." Neil Postman, Frankfurt 1988
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Alle Güter sind Dienstleistungen.Gedanken zur zweiten Phase der KäufermärkteJe schwieriger es in einer Überflussgesellschaft wird, sich nachhaltig (!) mit einzigartigen, faktischen Produktnutzen im Wettbewerb zu positionieren, desto größere Bedeutung gewinnen psychologische Zusatznutzen. Je weniger plausibel sich diese psychologischen Zusatznutzen vom faktischen Produktnutzen ableiten lassen, umso größer ist die Gefahr des Misserfolgs. mehr |
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Die größte Gefahr für Unternehmen ist
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Irrwege im Zigaretten-Marketing.1929 schrieb Hans Domizlaff in dem Buch »Typische Denkfehler der Reklamekritik« für seinen Freund Philipp Reemtsma: »Es wird heute zu viel Reklame für fehlerhafte Waren gemacht. Ein erheblicher Prozentsatz ist einfach unnütz vergeudetes Geld. Es liegt wie eine Psychose über Deutschland, daß jeder Geschäftsmann glaubt, nur in Reklame die Rettung für mangelhafte Umsätze zu sehen und dabei vergißt, an das Wesentliche zu denken: An die materielle und psychologische Qualität einer Markenware.« mehr |
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